In der von Pfunds in Nordtirol war im April vorigen Jahres die Leiche von Peter Hilber gefunden worden. Der 39-Jährige aus Vahrn hatte zuletzt in Langenargen am Bodensee gelebt.Christoph Meyer (43), der zusammen mit Hilbers Witwe Tanja Burger (39) wegen Mordverdachts vor Gericht steht, soll in der mutmaßlichen Tatnacht vom 20. auf den 21. April in Langenargen gewesen sein. In Hilbers Wohnung in Langenargen soll der Mord den Ermittlungen zufolge passiert sein.Mittels eines Lumineszenzverfahrens konnten dort Spuren von Hilbers Blut gefunden werden.Handys zeichnen Kontakte und Orte nachAm Dienstag sagten zwei Kriminalbeamte aus Friedrichshafen aus. Einem Fahnder zufolge hätten Burger und Meyer zwei Handys benutzt, um in Verbindung zu bleiben. Die Ermittler konnten anhand der jeweiligen Mobilfunkmasten bzw. Handynetze, über die die Gesprächspartner verbunden wurden, die Uhrzeiten der einzelnen Kontakte und die Orte, an denen sich die Teilnehmer in dem Moment befanden, nachzeichnen.Dass nicht nur Meyers Handy in Langenargen war, sondern auch er selbst, soll auch die Aufnahme der Überwachungskameras einer Tankstelle in Kressbronn belegen.Burger und Meyer nannten sich „Orchidee“ und „Isabell“Zudem werden Meyer und Burger – wie berichtet – durch rund 600-Skype-Protokolle schwer belastet.Beide benutzten den Ermittlungen zufolge Codenamen: Meyer nannte sich „Isabell“, Burger hingegen „Orchidee“.Am 22. April um vier Uhr morgens habe „Isabell“ eine SMS an „Orchidee“ gesendet. Darin stand, dass er „alles erledigt, PH dabei habe und nun nach A“ fahre.Die Ermittler sind überzeugt: PH heißt Peter Hilber, und A steht für Österreich, wo der Leichnam Hilbers dann gefunden wurde.rc/D_________________________________________________________________________________Mehr zu den aktuellen Entwicklungen im Mordfall Peter Hilber lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe der Tageszeitung „Dolomiten“.