Dies kündigte zumindest der Anwalt von Misseri, Daniele Galoppa, auf einer Pressekonferenz an. "Michele Misseri hat Sarah Scazzi nicht vergewaltigt. Er wird das Geständnis in dieser Sache zurücknehmen". Galoppa betonte außerdem, dass Michele Misseri in einem matriarchalischen Haushalt gelebt habe. „Er hat im Haus nichts zu sagen gehabt, Michele Misseri hat wie in einem Gynäkeion, in einem Frauengemach gelebt“, so Galoppa. Vorläufige Festnahme von Sabrina Misseri bestätigt Die Tochter des mutmaßlichen Täters, Sabrina Misseri bleibt vorerst in Haft. Das haben die Voruntersuchungsrichter bestätigt. Allerdings will man innerhalb von 24 Stunden entscheiden, ob die Cousine von Sarah Scazzi in den Hausarrest entlassen oder ob sie in Untersuchungshaft überstellt wird. Die Anwälte von Sabrina Misseri haben die sofortige Entlassung der jungen Frau beantragt. Mutter von Sabrina Misseri angehört Unterdessen wurde die Mutter von Sabrina und Ehefrau von Michele Misseri, Cossima Serrano angehört, um festzustellen, inwieweit sie über die tragischen Vorfälle Bescheid wusste. Sie wurde zwar über einen Geheimweg in die Räumlichkeiten der Staatsanwaltschaft von Taranto geführt, nichtsdestotrotz hatten sich Schaulustige eingefunden. Einige von ihnen empfingen Cossima Serrano lautstark mit Beschimpfungen und Rufen, in denen sie als Verbrecherin betitelt wurde. stol