Freitag, 20. Januar 2017

Mordprozess Heuschreck: Wunden sprechen deutliche Sprache

Alessandro Heuschreck hat sich die Wunden, die zu seinem Tod geführt haben, selber zugefügt. Dies hat der Gutachter der Verteidigung im Mordprozess gegen Ester Quici ausgesagt.

Ester Quici
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„Der Verlauf der Schnitte und die Einstichstellen sind alle so, dass nichts darauf hindeutet, dass eine andere Person Alessandro Heuschreck die Wunden zugefügt hat.“ Zu diesem Schluss ist Domenico De Leo gekommen.

Die Verteidigung von Ester Quici hatte den Universitätsprofessor für Forensik mit einem Gutachten beauftragt. Beim Mordprozess am Bozner Landesgericht hat De Leo den Geschworenen nun dargelegt, wieso nichts darauf hindeutet, dass die 34-Jährige ihrem Lebensgefährten die schlussendlich tödlichen Verletzungen beigefügt hat.

Die Anklage wirft Ester Quici vor, am Abend des 21. März 2015 Alessandro Heuschreck mit einem Messer verletzt zu haben. In der Folge ist der 50-Jährige dann verblutet. De Leo war der letzte, der in diesem Verfahren in den Zeugenstand gerufen wurde.

Mit den Schlussplädoyers von Staatsanwältin Daniela Pol und Verteidiger Beniamino Migliucci geht der Prozess am 20. Bzw. 24. Februar in seine Endphase. 

D/em 

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol