Dienstag, 30. Januar 2018

Mordprozess Surkalova: Alternatives Szenario

Im September 2017 hatte das Bozner Schwurgericht Jana Surkalova (45) aus Tschechien wegen vorsätzlichen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Nun zeichnet ihr Verteidiger Boris Dubini ein neues Szenario.

Jana Surkalovas Verteidiger Boris Dubini zeichnet ein neues Szenario.
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Jana Surkalovas Verteidiger Boris Dubini zeichnet ein neues Szenario.

Josef Surkala könnte nämlich erst am Tag seines Unfalls die tödliche Dosis Methanol getrunken haben, dann also, als seine Frau gar nicht bei ihm war. Das Methanol könnte er in Form von Scheibenputzmittel zu sich genommen haben.

Der Behälter mit Scheibenputzmittel befand sich in dem landwirtschaftlichen Betrieb in Leifers, wo Surkala im Herbst 2013 als Erntehelfer tätig war. Laut Dubini fehlten rund 200 Milliliter Flüssigkeit, die Methanolkonzentration entsprach also in etwa jener, die bei der Autopsie in Josef Surkalas Körper festgestellt wurde. 

D/rc

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol