Sbettas Angehörige hatten sich gesorgt, weil sie den Mann seit einigen Tagen nicht erreichen konnten. Sie baten einen Freund um Hilfe, der die Hausschlüssel hatte. Als dieser Sbettas Wohnung betrat, machte er die tragische Entdeckung und schlug sofort Alarm. Doch der Notarzt konnte nur mehr den bereits eingetretenen Tod des 68-Jährigen feststellen.<BR /><BR /> In der Folge nahmen die Carabinieri und der Trienter Staatsanwalt Davide Ognibene die Wohnung in Augenschein. Die Forensiker sicherten die zahlreichen Blutspuren. Der Tote lag im Wohnzimmer. <BR /><BR />Der Rechtsmediziner soll bei der Leichenbeschau eine tiefe Wunde an Sbettas Hinterkopf festgestellt haben, die mit einem Schlag mit einem stumpfen Gegenstand vereinbar sein soll. Dieser Gegenstand wurde noch nicht nicht gefunden. <h3> Autopsie am Freitag</h3>Die bisherigen Ermittlungen deuten darauf hin, dass Sbetta Widerstand geleistet hat. Laut Carabinieri kam es offenbar zu einem Kampf mit dem Täter, bevor der 68-Jährige den tödlichen Verletzungen erlag. Weil der Mann alleine lebte und seit Tagen nicht mehr gesehen worden war, ist der genaue Todeszeitpunkt noch unklar. <BR /><BR /> Klarheit wird hier die Autopsie bringen, die am Freitag durchgeführt wird. Dabei wird auch eine toxikologische Untersuchung durchgeführt, durch die festgestellt werden kann, ob der 68-Jährige unter dem Einfluss von Medikamenten oder von Alkohol gestanden haben könnte. <h3> Scheiben der Balkontür waren eingeschlagen</h3>Nicht nur die Art der Wunde und die Blutspuren haben den Verdacht der Ermittler, dass es sich um Mord handeln könnte, erhärtet: Die Scheiben der Balkontür im Schlafzimmer sollen zerbrochen sein. Ein mutmaßlicher Täter könnte sich auf diesem Weg Zugang zur Wohnung verschafft haben.<BR /><BR />Allein der Verdacht, dass Sbetta einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sein könnte, hat unter den Einwohnern von Strigno Bestürzung hervorgerufen. „Wir sind erschüttert. Mauro Sbetta war ein sehr bekannter, höflicher und geschätzter Mitbürger. Jetzt können wir nur noch auf die Arbeit der Ermittler vertrauen, um zu verstehen, was passiert ist. Es bleibt die Trauer über den plötzlichen Verlust eines von allen geliebten Menschen“, erklärte der Bürgermeister von Castel Ivano, Alberto Vesco, gegenüber der Tageszeitung „L'Adige“.