Donnerstag, 17. Januar 2019

Mordverdacht Oberhollenzer: Pescollderungg hat gestanden

Patrick Pescollderungg hat gestanden: Der 34-jährige aus Reischach hat am Donnerstag vor dem Haftrichter seine ursprüngliche Aussage wiederholt, in der er angegeben hatte, Maria Magdalena Oberhollenzer sei bei einem Sexunfall ums Leben gekommen. Anschließend gab Pescollderunggs Verteidiger Marco Mayr ein kurzes Statement ab.

Maria Magdalena Oberhollenzer starb in ihrem Bett in St. Georgen - vermutlich an den Folgen eines erotischen Unfalls. - Foto: D
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Maria Magdalena Oberhollenzer starb in ihrem Bett in St. Georgen - vermutlich an den Folgen eines erotischen Unfalls. - Foto: D

Die 54-Jährige war am Abend des 27. Dezember stranguliert in ihrem Bett in St. Georgen aufgefunden worden. Knapp 3 Wochen später nahmen die Carabinieri den 34-jährigen Pescollderungg fest: Sein Telefon war abgehört worden, es zeichnete sich Fluchtgefahr ab.

Den Carabinieri gegenüber hatte Pescollderungg erklärt, Oberhollenzer sei bei einem Sexunfall gestorben - eine Aussage, die er am Donnerstag bei seiner Haftprüfung in Anwesenheit seiner Anwälte wiederholte. Bis auf Weiteres bleibt der 34-Jährige in Haft, die Ermittlungen werden fortgeführt.

Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft erklärt, auch im Falle eines Sexunfalls von Mord mit bedingtem Vorsatz ausgehen zu wollen: Immerhin hätte der Mann in Kauf genommen, dass Oberhollenzer beim Sexspiel sterben könnte.

Marco Mayr, einer der beiden Verteidiger Pescollderunggs, zeigte sich am Donnerstag zuversichtlich: Die Ermittlungen würden beweisen, dass es sich tatsächlich um einen tragischen Unfall gehandelt hatte, so Mayr. 

stol

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