Mücken sind längst mehr als nur ein Sommerärgernis. Besonders die asiatische Tigermücke, die sich inzwischen auch in Südtirol verbreitet hat, kann potenziell gefährliche Krankheitserreger übertragen. Um ihre Ausbreitung zu bremsen, ruft der Südtiroler Sanitätsbetrieb die Bevölkerung jetzt zum Mitmachen auf.<h3> Info-Kampagne</h3>Im Rahmen der Informationskampagne „Mücken mögen dich“ stehen vor allem vier Bereiche im Fokus: der Schutz der eigenen Wohnung, von Gärten und Balkonen sowie der persönliche Schutz – auch auf Reisen in stärker betroffene Regionen.<h3> Mücken können Krankheiten übertragen</h3>Gesundheitsexperten warnen: Es geht nicht nur darum, unangenehme Stiche zu vermeiden. Die Tigermücke kann Krankheiten wie Dengue, Zika oder Chikungunya übertragen. Deshalb sei es entscheidend, frühzeitig vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen.<h3> Das sollen Sie tun</h3>Schon einfache Schritte können viel bewirken: In Wohnungen helfen Fliegengitter, Verdampfer oder Klimaanlagen. Im Freien sollte vor allem stehendes Wasser vermieden werden, da es ideale Brutstätten für Mücken bietet. Auch Gullys und Abflüsse können gezielt behandelt werden.<BR /><BR />Für den persönlichen Schutz empfehlen Fachleute helle, lange Kleidung, Insektenschutzmittel und den Verzicht auf stark parfümierte Kosmetik. Wichtig zu wissen: Die Tigermücke ist vor allem tagsüber aktiv – Schutzmaßnahmen sind daher nicht nur abends sinnvoll.<BR /><BR />Die Behörden betonen, dass jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann. Nur durch gemeinsames Handeln lasse sich die Vermehrung eindämmen und eine weitere Ausbreitung verhindern.<BR /><BR /> <a href="https://www.sabes.it/de/themen/vorsorge-gegen-die-tigermuecke" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mehr dazu finden Sie hier. </a>