Die Stadtgemeinde will nun dagegen vorgehen: mit unterirdischen Wertstoffinseln. Die bislang einzige Anlage dieser Art wurde in der Claudia-De-Medici-Straße unweit der Marienklinik gebaut. Seit der Inbetriebnahme hat sich die Situation gebessert, schwarze Schafe sorgen aber nach wie vor für Probleme. <BR /><BR />Nichtsdestotrotz zeigt sich die Stadtverwaltung vom System überzeugt. Im Stadtrat jedenfalls wurde am Montag das Thema eingehend diskutiert. <h3> Zehn weitere Anlagen geplant</h3>„Zehn weitere Anlagen sollen gebaut werden“, berichtet Vizebürgermeister Luis Walcher. In seiner Funktion als Stadtrat für öffentliche Arbeiten ist er gemeinsam mit Umweltstadträtin Chiara Rabini für dieses Vorhaben verantwortlich. Eine technische Machbarkeit wurde ausgearbeitet. Diese haben die anwesenden Stadträte gestern begutachtet und gutgeheißen. Die ins Auge gefassten Standorte stehen auch bereits so gut wie fest. 2 Anlagen soll die Zone Bahnhofsplatz und Garibaldistraße bekommen, jeweils eine ist in der Piave-, Sparkassen-, Eisack- und Andreas-Hofer-Straße geplant. 2 auch in der Vintlerstraße und ein weitere Anlage am sogenannten Siegesplatz. Fix ist eine unterirdische Müllinsel am Dominikanerplatz. „Entstehen wird sie vor der Außenstelle der Universität. In drei Wochen werden die Arbeiten beginnen“, kündigt Walcher an. <h3> Finanzierung noch zu klären</h3>Nun gilt noch zu klären, wie die Vorhaben finanziert werden. „Eine unterirdische Müllinsel kostet zwischen 150.000 und 210.000 Euro“, erklärt Walcher. Das sei viel Geld, meint er. <BR /><BR />Nachdem man im Rathaus jedoch davon überzeugt ist, dass es der richtige Weg ist, in derartige Anlagen zu investieren, sollen nun Töpfe angezapft werden, die mit Geldern des Wiederaufbauplans PNRR gefüllt sind.<BR />