Darauf wies gestern Antonio Battisti, Koordinator des Meraner Ablegers der Mitte-Rechts-Partei Centro Destra, hin. „Wir dürfen es nicht zulassen, dass Sinich weiter so verdreckt wird. Meran ist eine Perle und sie muss es auch bleiben“, schickt Battisti voraus.<BR /><BR />Es müssten mehr Videokameras installiert und noch mehr Polizei-Kontrollen durchgeführt werden. Detail am Rande: Die Stadtpolizei hat heuer bereits über 250 Strafen – <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/70-strafen-nicht-gezahlt-wie-man-die-muellsuender-nun-dran-kriegen-koennte" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">70 gingen in den vergangenen 2 Jahren allein an 3 Familien</a> – ausgestellt. Strafen, die von einigen einfach nicht beglichen werden. „Sollten diese Personen, die die Müllstrafen nicht zahlen, Bezieher von Sozialbeiträgen sein, dann sollte man ihnen die Strafen teilweise von den Beiträgen abziehen“, fordert Battisti. <BR /><BR />Dass in Sinich aufgeräumt wurde, schreibt sich hingegen Rechtspolitikerin Paola Zampieri (Fratelli d' Italia) auf ihre Fahnen – und zwar weil sie Meldung bei den Gesundheitsbehörden gemacht habe. Fakt ist, dass die kostspielige Extra-Müllrunde, die von allen Meranern bezahlt werden muss, von der Stadtwerke-Führung bereits am 18. April angekündigt worden war, der Brief des Hygieneamtes aber erst am 21. April bei Bürgermeister Dal Medico und Stadtwerken eingelangt ist. Zampieri fordert zudem, die Biomüll-Trennung eventuell zurückzunehmen. Ohne je zuzugeben, dass dieses Müll-Desaster nur in Sinich zu verzeichnen ist.