Südtirol, das in den vergangenen Jahren den ersten Platz gepachtet hatte, rutschte in diesem Jahr auf den zweiten Rang ab. Neuer Spitzenreiter als „mother-friendly“-Region ist die Emilia-Romagna. Auf dem dritten Podiumsplatz folgt das Aostatal, das nach einem Einbruch im Vorjahr eine starke Rückkehr feiert.<BR /><BR />Der in Zusammenarbeit mit dem Statistikinstitut Istat erstellte Index bewertet verschiedene Faktoren, darunter die Verfügbarkeit von Kita-Plätzen, die Beschäftigungsrate von Müttern sowie Unterstützungsleistungen für Familien.<h3> Nord-Süd-Gefälle bleibt eklatant</h3>Während sich im Norden und im Zentrum Italiens einige Verschiebungen ergaben – das Piemont verbesserte sich deutlich von Platz 12 auf 8, während das Friaul und Venetien an Boden verloren –, bleibt die Situation im Süden des Landes vergleichsweise schlecht.<BR /><BR />Die Schlusslichter: Sizilien bildet das Ende der Rangliste, direkt hinter Apulien und der Basilikata. Der Lichtblick im Süden: Abruzzen bleibt mit Platz 14 die am besten positionierte Region im Mezzogiorno.<BR /><BR />Auch das Latium verlor an Boden und rutschte vom 6. auf den 9. Platz ab.<BR /><BR />Der Bericht „Le Equilibriste“ basiert auf einer wissenschaftlichen Analyse, die in Zusammenarbeit mit dem nationalen Statistikinstitut Istat erstellt wurde. Für das Ranking, den sogenannten „Mothers’ Index“, werden 14 spezifische Indikatoren aus sieben verschiedenen Lebensbereichen untersucht: Demografie, Arbeit, Serviceleistungen, Gesundheit, Repräsentation, Gewalt und die subjektive Zufriedenheit der Mütter.