Die Erdmassen haben einen Ständer des Sessellifts erreicht, der als Verbindung zwischen Corvara und Kolfuschg dient, und sie sind über einen Spazierweg geflossen.Die Erdmassen setzten sich am Sonntagabend gegen 18 Uhr in Bewegung. Nach einem ersten Lokalaugenschein schien die Erdbewegung nicht sehr groß.„Aber in der Nacht hat sich die Bewegung ziemlich beschleunigt“, sagt Landesgeologe David Tonidandel.Am Montagvormittag wurde erneut ein Lokalaugenschein vorgenommen. Es handelt sich um eine Art Erdstrom; das vor allem aus nasser Erde bestehende Material kriecht langsam zu Tal.Die Mure ist etwa 350 Meter lang und an der Abbruchstelle 50 bis 60 Meter breit, unten dann schmäler.Es werde nun überlegt, am Nachmittag die Erdmassen mit Baggern in eine Wiese umzuleiten, um sie von den Gärten in der Zone abzuhalten, sagte Tonidandel.Die Mure sei nicht gefährlich, aber es lägen noch einige bis zu 20 Kubikmeter große Felsbrocken im Hang, die beobachtet werden müssten.sch_______________________________________________________Mehr zum Thema gibt es in der Dienstag-Ausgabe der Tageszeitung "Dolomiten".