Die Eingabe der Süd-Tiroler Freiheit sei auf Grundlage der drei Gesetze aus den Jahren 1952 (Legge Scelba), 1975 sowie 1993 (Legge Mancino) erfolgt, teilte Werner Thaler mit. "Laut den Gesetzen sind in Italien die Verherrlichung des Faschismus sowie Rassendiskriminierung verboten", so das Leitungsmitglied der Bewegung.Die Eingabe, welche laut Thaler am 28. April und somit dem 69. Todestag von Mussolini eingereicht wurde, umfasste insgesamt vier Seiten und beschreibt den faschistischen Inhalt der Kalender, die auch jedes Jahr in Südtirols Tabaktrafiken erhältlich sind."Propaganda für den Faschismus"Zudem sei einem Mussolini-Kalender eine CD beigelegt gewesen, die 16 faschistische Lieder enthielt.Jedes einzelne der Lieder sei als Propaganda für den Faschismus zu werten, meinte Thaler. Die Kalender seien dadurch gekennzeichnet, dass sie sowohl über das Leben des faschistischen Diktators Benito Mussolini als auch über die faschistische Ideologie und den faschistischen Staat ausschließlich Positives berichten, meinte Hartmuth Staffler in seiner inhaltlichen Bewertung des Kalenders.Dies sei ein Umstand der so nicht weiterhin hingenommen werden könne. Deshalb sei man erfreut, dass die beauftragte Staatsanwältin Donatella Marchesini die Ermittlungen aufgenommen habe, so Thaler.stol