Dies berichtet CNN unter Berufung auf ihren Anwalt. „Wir können sie nicht finden“, sagte Dmitri Zakhvatov, nachdem Freunde der Frau zunächst angegeben hatten, sie sei bei der Polizei in Ostankino in Moskau.<BR /><BR />„Nein zum Krieg. Beenden Sie den Krieg. Glauben Sie der Propaganda nicht, hier werden Ihnen Lügen erzählt“, stand auf dem Plakat, das Marina Owsjannikowa während der Livesendung in die Kamera gehalten hatte. Die letzte Zeile lautete: „Russen gegen den Krieg.“<BR /><BR />Dazu rief sie mehrmals laut: „Nein zum Krieg, Nein zum Krieg, Nein zum Krieg!“ Anschließend brach die Übertragung ab, und es wurden Bilder aus einem Krankenhaus gezeigt. <BR /><BR />Als Begründung soll sie angegeben haben, dass ihr Vater Ukrainer und der Krieg gegen das Nachbarland ein „Verbrechen“ sei, für das Kremlchef Wladimir Putin verantwortlich sei. <BR /><BR />Daraufhin wurde Marina Owsjannikowa verhaftet. Ein vorab aufgezeichnetes Video ist nun aufgetaucht, in dem sie das Regime noch härter angreift und erklärt, dass jeder in Russland „zombifiziert“ worden sei.<BR /><BR />Das Staatsfernsehen ist die Hauptnachrichtenquelle für viele Millionen Russen. Außerdem ist es in Russland verboten, den russischen Einmarsch in die Ukraine als „Krieg“ oder „Invasion“ zu benennen. Stattdessen ist offiziell von einer „militärischen Spezialoperation“ die Rede.<BR /><BR /><b>Alle Berichte zum Krieg in der Ukraine finden Sie <a href="https://www.stol.it/tag/Krieg%20in%20der%20Ukraine" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">hier</a>.</b>