Dienstag, 21. Juli 2020

Mutkopf: Wanderin stürzt und zieht sich blutende Kopfwunde zu

Eine Wanderin ist am Montag beim Abstieg vom Mutkopf gestürzt und hat sich eine blutende Wunde am Kopf zugezogen. Die Bergrettung Meran hat die Frau erstversorgt und sicher ins Tal gebracht.

Die Bergrettung Meran brachte die deutsche Wanderin sicher ins Tal.
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Die Bergrettung Meran brachte die deutsche Wanderin sicher ins Tal. - Foto: © Bergrettung Meran
Am Montagnachmittag ist eine 63-jährige Deutsche beim Abstieg vom Berggasthof Mutkopf (1684m) über den Weg Nummer 23 unglücklich gestürzt. Die Frau hat sich dabei eine stark blutende Wunde am Kopf zugezogen.

Die Wanderin erlitt eine Gehirnerschütterung und hatte mit Kreislaufproblemen zu kämpfen. Ihr begleitender Ehemann setzte daraufhin den Notruf über die Notrufnummer 112 ab. Die Landesnotrufzentrale alarmierte umgehend die Bergrettung Meran, die mit dem Einsatzfahrzeug bis zum Talbauer (1200m) fuhr und und mit 7 Bergrettern zur Verunfallten aufstieg.

Die 63-Jährige wurde erstversorgt und mit der Gebirgstrage bis zum Einsatzfahrzeug getragen. Mit diesem brachte die Bergrettung die Patientin bis zum Tiroler Kreuz, wo ein Einsatzfahrtzeug des Weißen Kreuzes wartete. Die verletzte Frau wurde vom Weißen Kreuz ins Meraner Krankenhaus gebracht.

Nach rund 2 Stunden war der Einsatz beendet.
In den letzten 3 Tagen war die Bergrettung Meran mit 6 Einsätzen beschäftigt, darunter 4 Wanderunfälle, eine Tierbergung und ein Arbeitsunfall.

stol