Freitag, 03. Juni 2016

Mutmaßliche Entführung: Quästor verhängt Aufenthaltsverbot

Vor rund drei Monaten soll ein Nigerianer vor einem Supermarkt im Unterland versucht haben, ein neunjähriges Mädchen zu entführen. Nun wurde der Mann mit einem Aufenthaltsverbot belegt.

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Foto: © D

Zum mutmaßlichen Entführungsfall soll es Anfang März bei einem Supermarkt in einer Gemeinde im Unterland gekommen sein. (STOL hat berichtet) 

Ein etwa 30-jähriger Mann soll versucht haben ein neunjähriges Mädchen mitzunehmen. Das Kind habe sich jedoch losgerissen und sei nach Hause gelaufen.

Kurz darauf nahmen die Carabinieri den Tatverdächtigen, der mit einer gültigen Aufenthaltsgenehmigung im Trentino lebt, fest. 

Aufgrund der großen Besorgnis in der Gemeinde und weil der Vorfall beim Mädchen einen Schock auslöste hat der Quästor nun ein Aufenthaltsverbot verhängt. Demnach darf der Nigerianer die Gemeinde, in der der Vorfall stattgefunden haben soll, nicht mehr betreten. 

Der Tatverdächtige, der seine Unschuld beteuert, wurde Anfang Mai auf freien Fuß gesetzt, jedoch mit Meldeauflagen belegt. 

Derzeit laufen noch die Ermittlungen.

stol/am 

stol