<b>Von Micaela Taroni<BR /></b><BR />Davon ist der Ermittlungsrichter (GIP) überzeugt; er hält dies in der Anordnung fest, mit der er die Festnahme der Frau verfügte. Nach der Rekonstruktion der Ermittler soll das Kind in der Nacht vom 8. auf den 9. Februar zwischen Mitternacht und 2 Uhr gestorben sein. Als die Frau um 8.21 Uhr morgens den Notruf 118 zu ihrer Wohnung in Bordighera rief, war das Mädchen nach Ansicht des Richters bereits seit mehreren Stunden tot. <BR /><BR />Manuela A. wurde in der Frauenabteilung des Gefängnisses im genuesischen Stadtteil Pontedecimo vernommen, wo sie derzeit inhaftiert ist. Sie hatte die Nacht vor dem Tod des Kindes im Haus ihres Lebensgefährten verbracht. In einer rund 45-minütigen Anhörung erklärte die Verdächtigte, das Kind sei vor seinem Tod eine Treppe hinuntergestürzt. Sie habe das Mädchen nicht sofort in die Notaufnahme gebracht, weil es lebhaft gewesen sei und ähnliche Stürze bereits vorgekommen seien.<BR /><BR /> Aus den Bildern von Überwachungskameras geht laut den Ermi<BR /><BR />ttlern jedoch hervor, dass die Mutter den Leichnam des Mädchens vom Haus ihres Partners in ihre eigene Wohnung an Bord ihres Autos gebracht haben soll. Erst danach habe sie den Notruf gewählt. Die Mutter bestreitet die Mordvorwürfe entschieden.