Dies berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Freitag.Bereits seit Beginn der Ermittlungen steht Natalia Sotnikova unter Verdacht, an dem Verschwinden ihres Sohnes Semyon beteiligt zu sein. Sie war mit ihrem Mann und dem neun Monate alten Kind an den ligurischen Badeort Bordighera gereist, um dort eine Woche Luxusurlaub zu verbringen.Als die Moskauerin in der Nacht auf Donnerstag plötzlich ohne den Sohn zurück ins Hotel kam, schöpfte der Ehemann Verdacht und zeigte seine Frau in zweiter Ehe an.Während der Ermittlungen gab Natalia Sotnikova zunächst an, mit dem Säugling gegen 2 Uhr morgens an die Küste gefahren zu sein und ihn dort auf einem Felsen liegen gelassen zu haben.Im Verhör am Donnerstagabend sollen nun jedoch ganz andere Worte gefallen sein: „Ich wollte meinen Sohn umbringen.“Säugling soll Krankheit gehabt habenLaut Ansa hätte die 40-Jährige nun angegeben, gegen 2 Uhr morgens am Donnerstag den schlafenden Säugling in eine Bauchtasche gelegt zu haben und an die Küste gefahren zu sein.Sie hätte auch sich selbst im Meer ertränken wollen, weshalb sie sich die Tasche um den Körper schlang und ins Wasser ging.Nachdem sie etwa 100 Meter geschwommen war, merkte sie, dass das Kind nicht mehr atmete. Da habe sie die Bauchtasche von ihrem Körper gelöst und sei zum Ufer zurückgekehrt.Semyon soll nach Angaben der Mutter an Epilepsie gelitten haben. Laut Staatsanwaltschaft habe die Russin erklärt, sie wollte ihren Sohn von seinem Leid erlösen. Natalia Sotnikova wurde wegen vorsätzlicher Tötung, erschwert durch die grausamen Umstände, festgenommen.Währenddessen wird im Meer nach dem Buben gesucht.liz