Jetzt hat man die Ursache gefunden. <BR /><BR />Dass Marder gerne Kabel annagen weiß jeder Autofahrer, der schon einmal wegen eines plötzlichen Defekts am eigenen Fahrzeug liegen geblieben ist, oder am Morgen sein im Freien geparktes Auto nicht mehr starten konnte. Auch schaffen es die Tiere durch vermeintlich schmale Öffnungen irgendwo einzudringen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="773321_image" /></div> <BR />Im Sozialwissenschaftlichen Gymnasium konnte man sich zunächst keinen Reim auf Störungen machen, die vor allem in der Anlagentechnik der Aula auftraten. Gerade zum Schulende wird die Aula für vielerlei Veranstaltungen genutzt.<BR /><BR />Aufmerksamen Mitarbeiterinnen von Direktorin Isolde-Maria Künig ist dann eine Öffnung aufgefallen, vor der sich Isoliermaterial und auch Kabelreste aus dem Innern des Gebäudes befanden, wie es eben unter anderem typischerweise Marder hinterlassen.<BR /><BR />Der hinzu gezogene Jagdaufseher bestätigte den Verdacht und machte zugleich darauf aufmerksam, dass aufgrund des Schutzes für den Marder, dieses Schlupfloch nicht einfach zugestopft werden dürfe, zumal nicht auszuschließen sei, das der Marder darin Junge aufzieht.<BR /><BR />Ein Trick sollte die Anwesenheit eines oder mehrerer Tiere definitiv bestätigen. Eine Schulwartin brachte beim Schlupfloch herabhängende Klebestreifen an. Sobald ein vorbeilaufender Marder die Streifen passiert, sollten darin ein paar Haare hängen bleiben, mit denen das Tier einwandfrei identifiziert werden könnte.<BR /><BR />Seit dem Anbringen dieser Streifen aber ist es im Dachboden plötzlich still geworden; dafür wurde der scheue Untermieter nun im Innenhof der Schule beobachtet.<BR /><BR />Jetzt hofft die Schulleitung, dass die geschützten Nager das Schulgebäude verlassen haben, damit die Elektroanlage kontrolliert werden kann, bevor es wirklich zu gefährlicheren Schäden kommt.