Unter den Betroffenen sind mehrere Frauen und mindestens zwei Männer. Die italienischen Ermittler suchen nach dem Täter und haben nach Medienberichten vier Verdächtige aus der Gegend ins Visier genommen.<BR /><BR />Der Fall wurde am Montag bekannt, als die 49-jährige Schriftstellerin Cristina Stillitano (49) von einem Geschoss am Arm getroffen wurde. Ein Projektil durchdrang ihren Arm. Sie musste im Krankenhaus operiert werden.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1359996_image" /></div> <BR /><BR />Bewohner und Geschäftsleute berichten von weiteren Vorfällen, die bereits seit mindestens einer Woche andauern sollen. Am vergangenen Freitag wurde eine Steuerberaterin am Unterschenkel getroffen.<BR /><BR />Auch Geschäfte in der Umgebung sollen ins Visier des unbekannten Schützen geraten sein. Betreiber eines Restaurants und eines Juweliergeschäfts berichteten von Schüssen gegen die Rollläden. <BR /><BR />Ein Mitarbeiter und der Besitzer eines Geschäfts sollen nur knapp einem Treffer entgangen sein, als sie vor dem Lokal eine Zigarette rauchten.<BR />Die Carabinieri durchsuchen das Viertel und werten Aufnahmen von Überwachungskameras aus. Dabei soll insbesondere geklärt werden, von wo aus die Schüsse abgegeben wurden. Die Ermittler prüfen unter anderem, ob der Täter aus einer Wohnung oder von einem fahrenden Fahrzeug aus geschossen haben könnte. Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf vier Bewohner des Viertels. Einige von ihnen sollen psychische Probleme haben oder bereits wegen gewalttätigen Verhaltens aufgefallen sein. Ihre Wohnungen wurden demnach durchsucht.<BR /><BR />Aufschluss über die verwendete Waffe soll auch das Projektil geben, das aus dem Arm der Schriftstellerin entfernt werden soll. Eine Untersuchung des Geschosses könnte Hinweise auf den Typ der verwendeten Waffe liefern. Unter den Bewohnern wächst die Angst. Die Opfer scheinen bislang ohne erkennbares Muster ausgewählt worden zu sein. Dass besonders häufig Frauen betroffen waren, beschäftigt die Ermittler und lässt verschiedene Motive offen.<BR /><BR />Stillitano äußerte zugleich die Sorge, dass der unbekannte Schütze auch Kinder gefährden könnte. „Ich habe daran gedacht, dass diese Person vor allem Kindern etwas antun könnte, weil sich hier in der Nähe eine Schule befindet“, sagte die Schriftstellerin. Die Ermittlungen laufen weiter. Die Carabinieri versuchen nun insbesondere anhand der Überwachungsvideos, der Aussagen von Anwohnern und der ballistischen Untersuchung des Projektils zu klären, wer hinter den Schüssen steckt und von welchem Ort aus der Täter gehandelt haben könnte.