Wie STOL berichtet hat, haben bei dem Unglück der aus Rumänien gebürtige italienische Staatsbürger Calin Dragoiu (46) – er wohnte in Santorso (Provinz Vicenza) und hinterlässt seine Frau und 2 Kinder – und der 35-jährige M.E. aus München ihr Leben verloren <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/unglueck-am-ortler-2-bergsteiger-verlieren-ihr-leben" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(Hier lesen Sie mehr zu diesem tragischen Unglück).</a><BR /><BR />Ein dritter Bergsteiger hatte sich eine Knöchelverletzung zugezogen und war ins Spital von Schlanders gebracht worden.<BR /><BR />Der Bergunfall hatte sich in der Früh ereignet. 3 Bergsteigergruppen zu je 2 Personen waren ursprünglich auf dem Normalweg unterwegs, dann sollen sie eine Abkürzung genommen haben. <BR /><BR />Dem Vernehmen sollen sie nicht angeseilt gewesen sein, dieses erste Stück ist in der Regel einfach zu bewältigen. <BR /><BR />Doch in rund 3100 Metern Höhe brach plötzlich ein Stein aus: Ein Bergsteiger verlor das Gleichgewicht und kippte rückwärts. 5 der 6 Bergsteiger stürzten, 3 konnten sich rasch fangen, aber Dragoiu und M.E. fanden keinen Halt mehr und fielen in eine Felsrinne. Für sie kam jede Hilfe zu spät. <BR /><BR />Die Bozner Staatsanwaltschaft wird nun aufgrund der Rekonstruktion des Unglücks bewerten, ob es Verantwortlichkeiten geben könnte.