Unsicherheit und Abstandsregelungen haben den Alltag in der Pandemie geprägt und das musikalische Leben stark zurückgedrängt. Wie es nun mit neuem Schwung im VSM-Bezirk Brixen weitergeben soll, lesen Sie hier.<BR /><BR />Bei der 73. Mitgliederversammlung des Bezirks Brixen des Verbands der Südtiroler Musikkapellen (VSM) haben die Vorstandsmitglieder auf 2 schwierige Jahre für die Musikkapellen zurückgeblickt. <BR /><BR />Während der Pandemie haben Unsicherheit und Abstandsregelungen den Alltag geprägt und das musikalische Leben stark zurückgedrängt. Der Wunsch sei es nun, diese Zeit hinter sich zu lassen und mit Freude und Schwung in die Zukunft zu blicken, betonte Bezirksobmann Pepi Ploner.<h3> Bürgermeister ehrt Ehrenamt</h3>Bürgermeister Heinrich Seppi würdigte das Engagement der Musikkapellen. Musik sei eine völkerverbindende Sprache, die niemand erst erlernen müsse, um miteinander kommunizieren zu können. Umso wichtiger sei es, auch junge Menschen für das Erlernen eines Instruments zu begeistern. <BR /><BR />Die Gemeindeverwaltung kann zwar eine finanzielle Unterstützung sowie Infrastrukturen für die Kapellen ermöglichen, aber die Tradition selbst könne nur durch die Musikanten selbst weitergelebt werden.<h3> Kapellmeisterschnupperkurs nur schwach besucht</h3>Bezirkskapellmeister Bernhard Reifer verwies darauf, dass der Kapellmeisterschnupperkurs im vergangenen Jahr leider nur schwach besucht war, der Bedarf an Kapellmeistern aber klar gegeben ist. <BR /><BR />Es dürfe kein Stillstand entstehen und die Fachgruppe ist stets auf der Suche nach guten und motivierten Musikanten. Reifer stellte den Vertretern der einzelnen Kapellen das Projekt Fanfare-Orchester vor, das diesen Sommer stattfinden soll. <BR /><BR />Unter der Leitung von Thomas Ludescher aus Vorarlberg soll eine Gruppe von 50 bis 60 Musikanten die Chance erhalten, Teil dieses besonderen Klang-Erlebnisses zu werden.<h3> Stammtisch der Jugendleiter war trotz Pandemie möglich</h3>Bezirksjugendleiterin Anna Vonmetz berichtete, dass trotz Pandemie der Stammtisch der Jugendleiter sowie die Leistungsprüfungen durchgeführt werden konnten. <BR /><BR />Eine Veränderung für die Fachgruppe gibt es dahingehend, dass die Vergabe der Leistungsabzeichen nun Aufgabe der Musikschulen ist, die Verleihung der Bronze- und Silberabzeichen werden nun von den jeweiligen Kapellen durchgeführt. <BR /><BR />Pepi Fauster, Obmann des VSM, überbrachte Grüße von der Verbandsleitung und meinte „es muss nicht alles gleich wie vor Corona weitergehen“. <BR /><BR />Die Kapellen sollen sowohl auf Ebene der musikalischen Konzepte als auch in Bezug auf die Kameradschaft überlegen, wo neue Akzente gesetzt werden und Motivation geschaffen werden könnte. Auch er rief dazu auf, junge Menschen zu fördern und sie zur aktiven Teilnahme in den Musikkapellen zu begeistern. <h3> Neuwahl des Bezirksvorstandes</h3>Ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung war die Neuwahl des Bezirksvorstandes. Einige Vorstandmitglieder hatten sich vorab bereit erklärt, weiterhin tätig zu sein. <BR /><BR /> Die Stelle des Bezirksobmanns musste jedoch neu besetzt werden. Bezirksobmann Pepi (Josef) Ploner, der sich nach 20-jähriger Tätigkeit im Bezirksvorstand nun einer neuen Aufgabe widmen möchte, wurde mit stehenden Ovationen aus seinem Amt verabschiedet. <BR /><BR />Anna Vonmetz, die seit 6 Jahren als Bezirksjugendleiterin engagiert im Vorstand mitgearbeitet hatte, wurde ein großer Dank zu Teil. Sie wurde für ihre Tätigkeit mit dem Verdienstzeichen in Silber von Pepi Fauster, Obmann des VSM, geehrt. Bei der Neuwahl a trat Anna Vonmetz nicht mehr an. <BR /><BR />Der neue Bezirksvorstand setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Bernhard Kasseroler (Bezirksobmann), Robert Öhler (stellv. Bezirksobmann), Bernhard Reifer (Bezirkskapellmeister), Albuin Meraner (stellv. Bezirkskapellmeister), Sabine Leitner Reifer (Bezirksjugendleiterin), Marie Theres Zingerle (stellv. Bezirksjugendleiterin), Oskar Zingerle (Bezirksstabführer), Helmut Nitz (Kassier). <BR />