Donnerstag, 27. August 2020

Nach 24 Stunden auf MeBo: Happy End für Kätzchen „Boom“

Nach rund 24 Stunden versteckt in einem Hohlraum der Betonblöcke, die zur Fahrbahnteilung auf der MeBo stehen, konnte das am Dienstagabend entlaufene Kätzchen „Boom“ in der Nacht auf Donnerstag endlich aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Der Verkehr wurde kurzzeitig für die Rettung des Kätzchens umgeleitet. - Foto: © Privat
Mehrere Tierschützer und Autofahrer, die das Kätzchen zufällig beim Vorbeifahren gesichtet hatten, hatten am Mittwoch erneut bei den Einsatzkräften Alarm geschlagen – so oft, bis diese sich doch vergewisserten, ob die junge Katze tatsächlich noch da und am Leben sei. Bereits am Dienstag hatten Helfer versucht, das Kätzchen von der MeBo zu retten. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch unklar, ob „Boom“ nicht möglicherweise inzwischen schon geflüchtet war, beziehungsweise wo sich die junge Katze genau aufhält.



Da mehrere Leute, auch tagsüber, die vermutete Stelle immer wieder beobachtet hatten, konnte der ungefähre Aufenthaltsort des Kätzchens am Mittwochabend schnell eingegrenzt werden. In Zusammenarbeit zwischen der Verkehrspolizei, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Landesstraßendienst wurde der Verkehr auf der Schnellstraße schließlich gegen 21 Uhr verlangsamt und der betroffene Teil der Überholspur kurz auf die andere Fahrspur umgeleitet.

Ungefähr eine Stunde später konnte das verängstigte Tier aus seinem Unterschlupf gelockt und wohlauf geborgen werden.

aj

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