Das emotionale Treffen fand unter Aufsicht in der Einrichtung statt, wo die Mutter ihre Kinder wieder in die Arme schließen konnte. Voraussichtlich wird für sie nun - ähnlich wie bereits für den Vater - ein regelmäßiger Besuchsplan ausgearbeitet.<BR /><BR />Die Kinder der sogenannten „Waldfamilie“, ein neunjähriges Mädchen und zwei siebenjährige Zwillingsgeschwister, bleiben damit in der Einrichtung in der Stadt Vasto (Region Abruzzen), in der sie seit dem 20. November leben. Während die Mutter am 6. März zu ihrem Ehemann zurückkehrte, waren die Kinder nie aus der Einrichtung verlegt worden.<BR /><BR />Ausschlaggebend für die neue Entscheidung waren die jüngsten Berichte der Betreuungseinrichtung. Diese hatte am 23. März ihre Bereitschaft erklärt, die Kinder weiterhin aufzunehmen - wenn auch nur vorübergehend und in der Hoffnung, dass sich die gesamte Situation bald beruhige und das Gericht eine endgültige Entscheidung treffen könne.<BR /><BR />In den Berichten, auf die sich die Richter stützen, werden die Kinder als „ruhig“ und gut integriert beschrieben. Sie nehmen regelmäßig am Unterricht teil. Nach der verständlichen emotionalen Belastung durch die Trennung von der Mutter hätten sie sich schnell beruhigt, so das Gericht.<BR /><BR />In einem Bericht vom 13. März heißt es zudem, dass sich „das allgemeine Klima innerhalb der Einrichtung wieder entspannt habe und frei von Konflikten oder Spannungen sei. Die Erzieher fügten hinzu, dass Mutter Catherine diese Atmosphäre zuvor “durch Wutausbrüche und respektloses Verhalten erheblich beeinträchtigt„ habe, was sich auch auf andere Bewohner der Gemeinschaft ausgewirkt habe.