„Wir sind nach dem Anschlag in Solingen sofort aktiv geworden. An Plätzen, an denen sich viele Menschen versammeln, gibt es verstärkte Polizeipräsenz“, bestätigt Quästor Paolo Sartori gegenüber „StolPlus“. Im Einsatz seien neben der Staatspolizei auch die Finanzpolizei und die Carabinieri. <BR /><BR /><embed id="dtext86-66278599_quote" /><BR /><BR />Bereits am Samstagmorgen, also wenige Stunden nach dem tödlichen Anschlag, verfügte der Quästor auf Anweisung des Innenministeriums, dass die Sicherheitskräfte ihre Kontroll- und Überwachungsaktivitäten verschärfen. <BR /><BR />„Das betrifft hauptsächlich Touristenzentren, öffentliche Kundgebungen, Feiern, Konzerte und sportliche Veranstaltungen – also all jene Orte, wo viele Menschen zusammentreffen“, erklärt Paolo Sartori. <BR /><BR />Die verstärkten Maßnahmen seien nicht nur wegen des Anschlags gesetzt worden, sondern auch wegen des israelisch-palästinensischen Konflikts und der dschihadistischen Propaganda. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1065912_image" /></div> <BR />„Das Thema Terrorgefahr ist sehr komplex. Das Phänomen der Radikalisierung ist ein globales Problem, mit dem alle westlichen Länder konfrontiert sind“, weiß Paolo Sartori. Alle Behörden würden zusammenarbeiten, um den Terrorismus zu bekämpfen. In Südtirol sei die Terrorgefahr derzeit niedrig, so der Quästor.<BR /><BR />Bei Anschlägen in einem anderen Land reagieren die Beamten immer rasch. So gab es auch nach dem Hamas-Angriff in Israel im vergangenen Oktober verstärkte Polizeipräsenz an sensiblen Orten.