Mittwoch, 16. Oktober 2019

Nach Attacke in Meran: Ossi Trojer auf dem Weg der Besserung

Oswald „Ossi“ Trojer war wie berichtet am Sonntagabend Opfer einer brutalen Attacke geworden. Nachdem er zunächst in Lebensgefahr schwebte, befindet er sich nun auf dem Weg der Besserung.

Am Eingang zur Parkgarage unter dem Sandplatz hat sich der Angriff auf Ossi Trojer zugetragen. Trojers „Bar Darling“ an der Promenade hatte gestern nach einem Ruhetag wieder geöffnet.
Badge Local
Am Eingang zur Parkgarage unter dem Sandplatz hat sich der Angriff auf Ossi Trojer zugetragen. Trojers „Bar Darling“ an der Promenade hatte gestern nach einem Ruhetag wieder geöffnet. - Foto: © ki

Wie berichtet, wollte Oswald „Ossi“ Trojer, der das Café Darling in Meran führt, am Sonntagabend sein Auto aus der Parkgarage in der Freiheitsstraße nahe des Sandplatzes holen, als es auf der Rampe, die in die Garage führt, zu einer Auseinandersetzung mit 3 angetrunkenen, einheimischen Jugendlichen kam.

Einer der jungen Männer schlug ihm daraufhin mit der Faust gegen den Kopf. Der brutale Schlag streckte Trojer nieder.

Zufällig anwesende Sanitäter des Roten Kreuzes, die sich in einer nahe gelegenen Bar befanden, leisteten Erste Hilfe. Aufgrund der schweren Kopfverletzungen wurde der Patient auf Anordnung des herbeigerufenen Notarztes vom Weißen Kreuz Meran unverzüglich auf die Intensivstation des Bozner Krankenhaus gebracht. Während des Transports musste der 60-Jährige künstlich beatmet und ins Koma versetzt werden.

Noch in der Nacht wurde der Patient einer dreistündigen Notoperation unterzogen – es musste ein Blutgerinnsel entfernt werden –, die nach Angaben von Oswald Trojers Sohn Markus gut verlaufen ist: „Ich möchte mich für die gute Betreuung im Krankenhaus herzlich bedanken. Mein Vater wollte heute (gestern; Anm. der Red.) in einer ersten Reaktion aufstehen und wieder arbeiten gehen. Wir werden wohl erst in ein paar Tagen wissen, ob es Langzeitschäden gibt bzw. wie diese aussehen.“

Akute Lebensgefahr, wie am Sonntagabend, bestehe für seinen Vater glücklicherweise nicht mehr, bestätigt Markus Trojer.




stol