Freitag, 28. August 2015

Nach Badeunfall in Nordtirol: 23-Jähriger in Innsbrucker Klinik gestorben

Der Student aus Ghana wurde am Donnerstag nach rund 25-minütiger Suche regungslos aus dem Reither See gezogen. Er war Stipendiat des Europäischen Forums Alpbach.

Der 23-Jährige aus Ghana wurde in die Uniklinik Innsbruck eingeliefert, wo er kurz darauf aber starb.
Der 23-Jährige aus Ghana wurde in die Uniklinik Innsbruck eingeliefert, wo er kurz darauf aber starb. - Foto: © APA/AP

Ein 23-jähriger Mann aus Ghana, der am Donnerstag bewusstlos von Rettungskräften aus dem Reither See im Nordtiroler Alpbachtal gezogen und anschließend reanimiert worden war, ist in der Innsbrucker Klinik gestorben.

Eine Obduktion wurde angeordnet, sagte eine Polizeisprecherin der APA am Freitag. Der Verstorbene war Stipendiat des Europäischen Forums Alpbach.

Der junge Mann hatte am Donnerstag den Badesee zusammen mit einem Bekannten aufgesucht. Laut Ermittlungen der Polizei sprang er von einem ein Meter hohen Sprungbrett in den See. Nach einem kurzen Auftauchen schlug er laut Zeugen mit den Armen um sich und ging in dem dreieinhalb Meter tiefen See unter.

Sofort sprang ein Jugendlicher in das Wasser, um den Mann zu retten, so die Polizei. Dies gelang jedoch nicht. Badegäste verständigten daraufhin den Bademeister, der sofort mit der Suche nach dem 23-Jährigen begann. Nach rund 25 Minuten konnte er von Einsatzkräften der Feuerwehr und Wasserrettung gefunden und geborgen werden.

Der Ghanaer, der am derzeit laufenden Europäischen Forum Alpbach teilnahm, wurde in kritischem Zustand mit der Rettung in die Innsbrucker Klinik eingeliefert.

apa

stol