<b>von Flora Brugger</b><BR /><BR />9 Mitarbeiter und ein Kunde befanden sich zum Zeitpunkt des Überfalls in der Sparkassenfiliale. Die maskierten Täter stürmten – wie berichtet – kurz nach 10 Uhr in den Schalterraum und forderten mit vorgehaltener Waffe die Herausgabe des Geldes. Einer der Täter fasste den Kunden und hielt ihm ein Messer an den Hals. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/bankueberfall-in-groeden-dieser-mann-war-mehr-als-hautnah-dabei" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Im Exklusiv-Interview hat er uns die dramatischen Minuten geschildert.</a><BR /><BR />„Zum Glück wurde niemand verletzt“, sagt Gerhard Brandstätter, der Präsident der Südtiroler Sparkasse, auf Anfrage. Die Mitarbeiter hätten sich korrekt verhalten – nach dem Protokoll, das in solchen Fällen gilt. Der Schaden ist durch eine Versicherung abgedeckt. <BR /><BR />Die Täter flohen Richtung St. Christina, wo sie das gestohlene Auto, einen Mercedes, nahe des Hotels „Diamant“ abstellten und vermutlich auf ein anderes Fluchtfahrzeug wechselten. Trotz zahlreicher Straßensperren im Tal, Kontrollen bei den Autobahnauffahrten in Klausen und Bozen Nord brachte die Suche heute keinen Erfolg. Ergebnislos blieb auch die Suche vom Hubschrauber der Finanzwache aus. <BR /><BR />Mittlerweile wurde von den Behörden bestätigt, dass das Fluchtauto in Norditalien, aber außerhalb von Südtirol, gestohlen wurde.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1014675_image" /></div> <BR /><BR />Die Sparkasse war heute wieder geöffnet, während die Fahndung nach den Bankräubern weiterlief. „Die Täter wurden – wenn auch vermummt – von der Überwachungskamera gefilmt“, sagte Brandstätter. Die Aufzeichnungen brächten vielleicht Hinweise. Helfen könnten auch die markierten Geldscheine, sobald sie in Umlauf kommen.