Anjan Truffer, erfahrener Bergführer und Rettungschef der Bergrettung Zermatt, war am Sonntag bei der Suche dabei. <h3> „Bild war unschön“</h3>„Das Bild, welches wir vorgefunden haben, war unschön“, so Truffer gegenüber dem „Walliser Boten“. „Wir haben gesehen, dass die Skitourengeher versucht hatten, eine Höhle zu bauen, um sich vor dem Wind zu schützen.“ Truffer gehe davon aus, dass unter den Personen wohl Panik ausgebrochen sei. Das habe man daran gesehen, dass die Personen verstreut aufgefunden worden waren. Der hereinbrechende Sturm könnte den Skitourengehern zum Verhängnis geworden sein. „Sie sind orientierungslos in der Höhe erfroren“, so das Fazit des Bergretters.<BR /><BR />Die Wetterprognosen waren sehr schlecht, als die 6 Skitourengeher aufbrachen. Wie Truffer im Interview mit Blick.ch am Montag erklärte, sei es fahrlässig, bei einem derartigen Wetterbericht solche Touren im hochalpinen Raum zu unternehmen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1005335_image" /></div> <h3> Suche nach 6. Person läuft auf Hochtouren</h3>Christian Varone, Kommandant der Walliser Kantonspolizei, erklärte im Rahmen einer Pressekonferenz, dass die Einsatzkräfte alles tun würden, um die 6. noch vermisste Person zu finden. Die Wetterbedingungen seien zuletzt katastrophal gewesen – „mit ungeheurem Wind“, so Varone. Die Retter mussten bei Schneefall und schlechten Sichtbedingungen arbeiten. „Es war wirklich eine große Kälte“, so der Kommandant.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1005338_image" /></div> <BR /><h3> Keine offiziellen Angaben zu den Opfern</h3>Die Behörden gaben bis dato keine Details zu den Toten bekannt. Fünf der sechs seien Mitglieder einer Familie, der sechste sei ein Bekannter der Familie. Blick.ch berichtete am Nachmittag, dass es sich bei einem der Verunglückten um den 30-jährigen Christophe B. aus Vex handeln soll. Offiziell bestätigt wurde dies allerdings noch nicht.<BR />