„Ein Unfall - und das bestätigen Wildtier-Expertinnen und -Experten - hätte Lebensgefahr für alle Beteiligten bedeutet“, erklärte Langer-Weninger. Das Tier wurde unter fachkundiger Anleitung eines wildtiermedizinischen Fachteams betäubt und laufend überwacht - mit Drohnen und Wärmebildkameras. Feuerwehrkräfte der FF Sattledt hoben „Emil“ vorsichtig in den mit Stroh ausgelegten Transportanhänger, wo er bald wieder zu sich kam und leicht sediert, wie bei Wildtieren üblich stehend, an den Rand des Böhmerwalds (Bezirk Rohrbach), gebracht wurde. Im Nahbereich zum tschechischen Nationalpark Šumava, wo es eine Elch-Population gibt, wurde der Elch schließlich in die Freiheit entlassen.