„Es war ein außergewöhnlicher Tag für Tirol. Mein Dank gilt allen Einsatzkräften und den Behörden für die Unterstützung. Es wurde von allen ein sehr guter Job geleistet. Mein Dank gilt zudem den Tirolerinnen und Tirolern und den Autofahrerinnen und Autofahrern aus anderen Ländern, die heute auf nicht notwendigen Fahrten in oder durch Tirol verzichtet haben“, ist der Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle überzeugt und geht auf den politischen Aspekt der Versammlung ein: „Als Landeshauptmann hat die heutige Demonstration auf der Brenner Autobahn für mich zwei Seiten: Ich habe allergrößtes Verständnis für die Bevölkerung entlang des Brennerkorridors, die unter der großen Transit-Belastung leidet. Die Demonstration war ein Ausdruck des großen Unmuts gegenüber der europäischen Verkehrspolitik und dieser wurde die italienische Transit-Klage weiter verstärkt. Andererseits ist es die Aufgabe des Landes, die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten. Eine Blockade einer solch wichtigen Verkehrsachse stellt die Anrainer, Behörden und Exekutive, aber auch unsere Nachbarn und Partner vor große Herausforderungen. Beidem ist Tirol heute gerecht geworden“.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318755_image" /></div> <BR /><BR />Auf Südtiroler Seite sind am Sitz der Agentur für Bevölkerungsschutz in Bozen alle Fäden zusammengelaufen. Dort versammelten sich<BR />versammeln sich Landeshauptmann und Bevölkerungsschutzlandesrat Arno Kompatscher, Mitarbeiter der Agentur für Bevölkerungsschutz, des Regierungskommissariats, der Quästur, der Ordnungskräfte, des Landesverbandes der Freiwilligen Feuerwehren und des Landesstraßendienstes im Landeslagezentrum, der Sala Operativa Interforze SOI und dem Centro Operativo Viabilità COV: Alle behalten die Situation über auf das ganze Land verteilte Kameras und im Austausch mit der staatlichen Koordinierungsstelle Viabilità Italia im Auge. In regelmäßigen Bewertungskonferenzen werden über den Tag verteilt alle Details besprochen.<BR /><BR /> <video-jw video-id="VoOJNxhD"></video-jw> <BR /><BR /><BR />Um 8.30 Uhr verabschieden Landeshauptmann Kompatscher und der Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz Klaus Unterweger die beiden Motorradstaffeln der Rettungsvereine Weißes Kreuz und Rotes Kreuz nach einem kurzen Briefing. Sie verteilen sich auf das Vinschgau und auf das Eisacktal und Pustertal, um von dort eventuell auftretende Probleme dem Lagezentrum zu melden. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318758_image" /></div> <BR /><BR />Die Situation auf Südtirols Straßen nach der angekündigten Sperre des Brennerkorridors verlief ruhig. „Die Bevölkerung hat sich verantwortungsbewusst verhalten und an unsere im Vorfeld verbreiteten Ratschläge gehalten und dadurch größere Staus verhindert„, unterstreicht Landeshauptmann Arno Kompatscher.<BR /><BR /><b>Die Brennerautobahn wurde wie geplant um 19.00 Uhr wieder geöffnet.</b>