<BR /><BR />Gegen 18.15 Uhr war am Mittwoch am Brenner Alarm geschlagen worden, nachdem ein ausländischer Staatsbürger, der in einem Eurocity-Zug nach München saß, von der Bahnpolizei einer Kontrolle unterzogen worden war. <h3> Zugverkehr und A22 lahmgelegt </h3>Er soll nämlich angegeben haben, eine Bombe in einer Zugtoilette versteckt zu haben. Daraufhin starteten die Beamten einen Großeinsatz, bei dem rund 300 Personen evakuiert und der Verkehr auf Schiene sowie auf der A22 völlig lahmgelegt werden musste ( <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/grosseinsatz-am-brenner-bahnhof-evakuiert" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mehr dazu lesen Sie hier</a>). <BR /><BR />In einer Aussendung teilte die Quästur nun mit, dass es sich beim Ausländer, der die Drohung ausgesprochen hatte, um einen vorbestraften, 53-jährigen Marokkaner handelt, der in der Provinz Lodi wohnhaft ist. <h3> Soll versucht haben, Polizisten Pistole zu entreißen</h3>Wie aus der Mitteilung hervorgeht, soll der Marokkaner in der Folge auch versucht haben, einem Beamten die Pistole zu entreißen. Außerdem habe er 2 Polizisten verletzt, woraufhin er verhaftet wurde. <BR /><BR />Er wurde wegen Widerstand gegen Amtspersonen (Art. 337 StGB), Körperverletzung (Art. 582 StGB), und Auslösen eines Alarms bei einer Behörde (Art. 658 StGB) angezeigt.<BR /><BR />Anschließend hat Quästor Paolo Sartori den Entzug der Aufenthaltsgenehmigung des Marokkaners veranlasst und eine Ausweisungsverordnung gegen den 53-jährigen unterzeichnet.