Freitag, 02. Oktober 2015

Nach Bombenexplosionen in China: Verdächtiger für tot erklärt

Nach der Explosion von mehr als einem Dutzend Paketbomben in der südchinesischen Stadt Liuzhou hat die Polizei einen Verdächtigen für tot erklärt.

Bei dem Bombenattentat in Südchina wurden zahlreiche Personen verletzt und getötet, der Attentäter selbst soll auch unter den Opfern sein.
Bei dem Bombenattentat in Südchina wurden zahlreiche Personen verletzt und getötet, der Attentäter selbst soll auch unter den Opfern sein. - Foto: © APA/EPA

Der 33-jährige Wei Yinyong sei bei einer der Explosionen selbst ums Leben gekommen, erklärten lokale Behörden am Freitag. Er habe Sprengsätze mit Zeitzündern ausgestattet und sie zustellen lassen und zum Teil selbst in der Stadt verteilt.

Wei habe die Tat begangen, weil er mit Behörden und anderen Personen in der Stadt geschäftliche Streitigkeiten hatte, hieß es. In Liuzhou, das zur südchinesischen Provinz Guangxi gehört, war es am Mittwoch und Donnerstag zu insgesamt 18 Detonationen gekommen. Mindestens zehn Menschen starben, über 50 wurden verletzt.

apa/dpa

stol