Petrolini wird bis zum Prozessbeginn vor einem Schwurgericht in Parma in der kleinen Villa ihrer Eltern in Traversetolo bleiben müssen, in deren Garten sie die beiden Neugeborenen begraben hatte. <BR /><BR />Die Staatsanwaltschaft Parma hatte Einspruch gegen einen Richterbeschluss eingereicht, mit dem Petrolini vor einigen Wochen aus dem Gefängnis entlassen und unter Hausarrest gestellt worden war. Das Kassationsgericht lehnte den Rekurs jetzt ab. <h3> Chiaras Großmutter fand die Leiche eines Neugeborenen im Garten</h3>Der Fall war im vergangenen September ans Licht gekommen, nachdem Chiaras Großmutter die Leiche eines Neugeborenen im Garten im Haus der Familie Petrolini gefunden hatte. Bei Polizeifahndungen war die Leiche eines zweiten Kindes entdeckt worden. Die Ermittlungen ergaben, dass Chiara beide Kinder allein, ohne die Hilfe weiterer Personen, getötet hat. <BR /><BR />Seit Januar lebt Chiara Petrolini wieder mit ihrer Familie in ihrem Haus in Traversetolo, nachdem der Tatort nach Abschluss der Ermittlungen freigegeben wurde.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1134240_image" /></div> <BR /><BR />Die Staatsanwaltschaft Parma hat die junge Frau des Mordes und der Vernichtung einer Leiche angeklagt, und zwar für das am 7. August 2024 geborene Kind. Das Erstgeborene war am 12. Mai 2023 zur Welt gekommen. Vermutet wird, dass die Mutter die Nabelschnur durchtrennt hatte, was zum Tod durch Verbluten des Kindes führte. Die Richter werden bei einem Prozess u.a. den geistigen Zustand der jungen Frau ergründen müssen und ihre Zurechnungsfähigkeit prüfen, die vermutlich ein zentrales Thema bei der Beurteilung von Verbrechen sein wird.