<BR />Der „Raum der Stille“ am Bozner Krankenhaus: Das künstlerisch gestaltete Zimmer, das im vergangenen April eröffnet wurde, sollte ein „Rückzugsort vom Trubel der Gesellschaft“ sein – für Patienten, Familienangehörige, aber auch Krankenhauspersonal. <BR /><h3> Tür aufgebrochen – Vorbestrafter Marokkaner schläft im „Raum der Stille“ </h3>Stattdessen entdeckten Sicherheitsmitarbeiter am vergangenen Wochenende, dass jemand die Tür zum Raum aufgebrochen hatte. Als sie einen Blick hineinwarfen, erkannten sie die Silhouette eines liegenden Körpers. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1121166_image" /></div> <BR /><BR />Sofort alarmierten sie die Beamten der Bozner Quästur, die den Polizeiposten in der Notaufnahme besetzen – diese identifizierten den mutmaßlichen Einbrecher als 41-jährigen, mehrfach vorbestraften Marokkaner. <BR /><BR />Dieser soll den Polizisten erklärt haben, keinen Platz in einer Notunterkunft erhalten und deshalb die Tür zum „Raum der Stille“ aufgebrochen zu haben. <h3> Aberkennung von Schutzstatus beantragt </h3>Der 41-Jährige wurde wegen erschwerter Sachbeschädigung sowie Hausfriedensbruch angezeigt. Darüber hinaus beantragte Quästor Paolo Sartori die zuständige Behörde, dem Mann den Schutzstatus als politischen Flüchtling abzuerkennen. Sollte dies eintreten, will der Quästor eine Ausweisungsverordnung gegen den Marokkaner unterzeichnen.