Gestein und Erdmaterial hatten sich kurz nach 19 Uhr in der Nähe des Greiter-Hofes gelöst und waren rund 1000 Meter zu Tal gerauscht. Gebannt blickten einige Bürger auf den Hang: Denn der Felssturz ereignete sich genau an jener Stelle, an der vor rund zweieinhalb Jahren gewaltige Erdmassen zu Tal gedonnert waren."Hat nur schlimm ausgesehen"Am Tag nach dem Felssturz machten sich unter anderem der Partschinser Bürgermeister Albert Gögele, Vize-Bürgermeister Alois Forcher, ein Landesgeologe sowie einige Wehrmänner ein Bild der Lage."Der Felssturz ist bei Weitem nicht so schlimm wie jener von 2011", heißt es von der Freiwilligen Feuerwehr Partschins. "Das hat nur schlimm ausgesehen."Sprengung am MontagWie bereits am Freitag bekannt wurde, hat der Schutzwall, der nach dem Felssturz von 2011 gebaut worden war, den Großteil der Erdmassen gestoppt.Umgehend nach dem Felssturz waren der Partschinser Höhenweg und die alte Vertigen-Straße sicherheitshalber gesperrt worden: Die Straßensperren bleiben bis Montag aufrecht.Derzeit Arbeiten am Hang"Ein Unternehmen ist seit rund einer Woche mit Arbeiten am Hang beschäftigt, um das Gelände zu sichern", berichtet die Feuerwehr Partschins. Doch genau jene Stelle, an der am Freitagabend nun die Massen losgebrochen waren, habe das Unternehmen den Hang noch nicht bearbeiten können.Für Montag sind Sprengungen am Hang angesetzt.stol