Von Florian Mair<BR /><BR />„Zwischen dem 15. und 20. Juni sollte es so weit sein – sofern alles klappt“, kündigt der Mooser Bürgermeister Stefan Ilmer an. Die Felssäuberungsarbeiten sind bereits abgeschlossen, derzeit werden die Sicherungsmaßnahmen mit Netzen im Bereich der Abbruchstelle durchgeführt. Diese sollten Ende Mai abgeschlossen sein. „Dann wird sofort mit der Montage des neuen Metallstegs im Bereich der Prantlwand begonnen“, betont der Bürgermeister. „Die Fertigung der Stahlkonstruktion läuft bereits.“ Die Gesamtkosten von rund 600.000 Euro werden von den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin zu gleichen Teilen getragen.<BR /><BR />Schätzungen zufolge waren im Februar 400 bis 500 Kubikmeter Felsmaterial abgebrochen und in die Tiefe gestürzt; 600 bis 700 Kubikmeter wurden dann bei den Säuberungsarbeiten entfernt. „Es erreichen uns immer wieder Anfragen, wann der Passerschluchtenweg wieder geöffnet wird“, betont Ilmer. Der Weg sei sowohl bei Einheimischen als auch bei Urlaubsgästen beliebt. Jährlich sind zwischen 60.000 und 70.000 Personen auf diesem Weg unterwegs – je nach Witterung vom Frühjahr bis in die kalte Jahreszeit hinein, ehe Schnee und Eis eine Sperre notwendig machen.<BR /><BR />Vor jeder Wiedereröffnung sind stets statische und geologische Gutachten erforderlich, welche die Gemeinde Moos erstellen lassen muss. Eines betont Bürgermeister Stefan Ilmer nicht nur einmal: „Gott sei Dank ist dieser gewaltige Felssturz im Winter passiert.“