Die Obduktion liefert etwa keine genauen Erkenntnisse über den Todeszeitpunkt. Angenommen werde dieser für die frühen Morgenstunden des Sonntags, sagte der stellvertretende Leiter des Landeskriminalamts, Philipp Rapold, am Dienstag zur APA. Die drei Kinder der Frau waren während der Tat nicht in der Wohnung sondern bei ihrem leiblichen Vater.<BR /><BR />Die beiden Leichen waren Sonntagvormittag im Stiegenhaus eines Mehrparteienhauses entdeckt worden, nachdem die Frau erst am Vortag Anzeige wegen Körperverletzung und Morddrohungen gegen ihren Mann erstattet hatte. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/innsbuck-31-jaehriger-soll-in-innsbruck-frau-getoetet-haben" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(STOL hat berichtet)</a> Gegen den 31-Jährigen wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot verhängt. Der Mann soll ersten Erkenntnissen zufolge dennoch kurz darauf seine Frau mit einem Küchenmesser erstochen und anschließend Suizid verübt haben.<h3> Polizei sah „keine Fremdgefährdung“</h3>Der 31-Jährige habe sich den Beamten gegenüber „ruhig und kooperativ“ verhalten, sagte Rapold gegenüber der APA auf die Frage, ob die Verhängung einer Untersuchungshaft erwägt worden sei. Außerdem habe er die Vorwürfe bestritten. Im Zuge der Amtshandlung sei „keine Fremdgefährdung festgestellt“ worden. Man habe die ausgesprochenen Drohungen allerdings sehr wohl ernst genommen, hieß es. Mit der Staatsanwaltschaft sei das Vorgehen nicht abgesprochen worden.<h3> Beamte zu Streit gerufen</h3>Die Beamten waren am Samstagabend „zu einem Streit“ in die Wohnung gerufen worden, da der Türke das Opfer mit dem Umbringen bedroht haben soll. Die Österreicherin berichtete schließlich, dass es seit einem Jahr „immer wieder zu Körperverletzungen und Drohungen“ gekommen sei. Der Mann dürfte sehr eifersüchtig gewesen sein und das Handy der Frau ständig kontrolliert haben. Bei der Polizei seien die Vorfälle bis dahin jedoch nie gemeldet worden.<BR /><BR />Der Mann wurde daraufhin von der Exekutive mitgenommen, nach Aufnahme seiner Daten jedoch wieder freigelassen. Die Beamten verhängten ein Betretungs- und Annäherungsverbot. Die Ermittler gingen davon aus, dass der Mann trotzdem noch in der Nacht zur Wohnung zurückgekehrt und die Tür aufgetreten haben soll. Aufgrund der Situation, wie die Leichen aufgefunden worden waren, dürfte die Österreicherin versucht haben zu flüchten. Die Leichen wurden indes bei einer Kontrolle des Betretungs- und Annäherungsverbots entdeckt.<h3> Wenn Sie Opfer von männlicher Gewalt sind, rufen Sie Hilfe!</h3>Im akuten Notfall: Diese Notrufnummern bieten Hilfe: <b>112</b> oder <b>1522</b><BR /><BR />Das Gesetz schützt alle Gewaltopfer und stellt klar: Jede Form von Gewaltanwendung ist verboten! Opfer haben das Recht und den Anspruch auf Schutz und Hilfe.<BR /><BR /> <a href="https://leichte-sprache.provinz.bz.it/de/gewalt-gegen-frauen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier gibt es weitere Informationen zu geschützten Wohnungen und zu Frauenhäusern in Südtirol, welche der Frau und deren Kindern Schutz und Unterkunft anbieten.</a><h3> Bei Suizidgedanken</h3>Sie denken an Suizid, machen sich um jemanden Sorgen oder haben einen Menschen aufgrund eines Suizidtodesfalls verloren? Hier finden Sie Erste-Hilfe-Tipps, Notfallkontakte und Hilfsangebote sowie weiterführende Informationen zur Bewältigung dieser Notsituation.<BR /><BR />Im akuten Notfall: Notrufnummer 112<BR /><BR />Bei psychischer Belastung:<BR />- Psychologisches Krisentelefon 24/7: Grüne Nummer 800 101 800 (richtet sich sich hauptsächlich an Menschen in existenziellen Krisensituationen) zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar<BR />- Für jungen Menschen: Young+Direct: Montag bis Freitag (14:30 - 19:30 Uhr) telefonisch erreichbar unter 0471 155 1 551 - zu den gleichen Zeiten auch per WhatsApp Chat : 345 0817 056 - oder per Mail: online@young-direct.it<BR /><BR />- Psychologische Dienste (zu Bürozeiten)<BR />Bozen: 0471 435001<BR />Meran: 0473 251960<BR />Bruneck: 0474 586220<BR />Brixen: 0472 813100<BR /><BR />- Caritas Telefonseelsorge<BR />Telefon: 0471 052 052 (rund um die Uhr)<BR /> <a href="https://telefonseelsorge.bz.it/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">www.telefonseelsorge.bz.it</a><BR />Mailberatung: rund um die Uhr<BR />Chatraum: Mo bis Do von 18 bis 21 Uhr<BR /><BR />- Erste Hilfe im Krankenhaus (Bozen, Meran, Brixen und Bruneck) : Psychiatrischer Bereitschaftsdienst rund um die Uhr<BR /><BR />- Weitere Anlaufstellen für betroffene Menschen und Angehörige:<BR /> <a href="https://www.suizid-praevention.it/de/netzwerk-suizidpraevention-1231.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">www.suizid-praevention.it</a> & <a href="https://www.dubistnichtallein.it/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">www.dubistnichtallein.it</a>