Wochenlang hatte Flixbus auf die Protestschreiben des Vaters der Minderjährigen nicht reagiert. Selbst nach dem dritten Schreiben samt Androhung weiterer Schritte kam keine Antwort. Daraufhin wandte sich der Vater der 17-Jährigen an „Stol“ und „Dolomiten“. Und der Bericht zeigte Wirkung.„Wir bedauern den Vorfall zutiefst“, teilte Flixbus am Dienstag schließlich via Twitter mit. Für den betreffenden Buschauffeur hat der Zwischenfall ein Nachspiel. „Der Fahrer wird temporär gesperrt und nachgeschult“, heißt es in dem Tweet von Flixbus.Mädchen an Nothaltebucht herausgelassenWie berichtet, war die 17-Jährige Ende Juli mit Flixbus von Regensburg aus nach Klausen gefahren. Doch statt von der Autobahn abzufahren, fuhr der Buslenker einfach an der Ausfahrt Klausen vorbei. Als das Mädchen ihn darauf aufmerksam machte, dass sie aussteigen müsse, meinte dieser, wie der Vater des Mädchens gegenüber STOL berichtete, er habe zuvor gefragt, ob jemand in Klausen raus müsse. Dies hatte das Mädchen nicht gehört, da sie im hinteren Teil des Busses saß und Musik hörte. Der Fahrer hielt kurzerhand in der nächsten Nothaltebucht an und ließ die 17-Jährige alleine auf der Autobahn stehen.stol/D Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".