Mittwoch, 12. Mai 2021

Nach Frauenmorden in Österreich: 25 Millionen zusätzlich für Gewaltschutz

Die Häufung von Frauenmorden in Österreich hat nun eine Reaktion der Politik zur Folge.

Nach vermehrten Frauenmorden in Österreich, wurden 25 Millionen zusätzlich für       den Gewaltschutz zur Verfügung gestellt.
Nach vermehrten Frauenmorden in Österreich, wurden 25 Millionen zusätzlich für den Gewaltschutz zur Verfügung gestellt. - Foto: © APA/HELMUT FOHRINGER / HELMUT FOHRINGER
Die Regierung verkündete Mittwochmittag nach einem virtuellen Runden Tisch mit Opferschutzeinrichtungen ein Maßnahmenpaket.

Als Sofortmaßnahme werden zusätzlich 24,6 Millionen aufgebracht, wie Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP) im Pressefoyer nach dem Ministerrat bekannt gab. Gewaltschutzeinrichtungen hatten freilich 228 Millionen gefordert.

Fließen wird das Geld unter anderem in einen Ausbau der Familienberatungsstellen, einen Ausbau der Familiengerichtsbarkeit, in Täterarbeit, Prozessbegleitung sowie für Gewaltschutzeinrichtungen, wie Raab und Justizministerin Alma Zadic (Grüne) ausführten.

Bei Stalking werden künftig Opferschutzorganisationen sofort informiert. Geprüft wird laut Innenminister Karl Nehammer (ÖVP), ob nach einer Wegweisung bzw. einem Betretungsverbot automatisch ein Waffenverbot verhängt werden kann.

apa