Montag, 05. Juli 2021

Nach Hubschrauberabsturz: Technischer Defekt angenommen

Ein technischer Defekt soll bisherigen Erkenntnissen zufolge dem Hubschrauberabsturz vom Freitag in Trient zugrunde liegen. Das Wrack wurde Samstagabend von der Unfallstelle entfernt und bleibt vorerst beschlagnahmt, bis die Erhebungen abgeschlossen sind.

Das Wrack des Hubschraubers der Trienter Feuerwehr wurde am Samstag von der Unfallstelle abtransportiert.
Das Wrack des Hubschraubers der Trienter Feuerwehr wurde am Samstag von der Unfallstelle abtransportiert. - Foto: © l'Adige
Die Bergung der Wracks erfolgte, nachdem die Ordnungskräfte und die Techniker der Flugsicherheitsbehörde ANSV (Agenzia nazionale per la sicurezza del volo) sich vor Ort ein Bild von der Lage gemacht hatten. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft, ANSV und Luftfahrtbehörde ENAC laufen parallel.

Wie berichtet, war der Hubschrauber des Tpys Airbus Helicopters AS350B3 auf einer Grünfläche im Süden der Stadt zwischen der Ragazzi del'99-Straße und Fersinastraße hart auf dem Boden aufgeschlagen.

Das Fluggerät bleibt vorerst unter Beschlagnahme am Sitz der Hubschrauberstaffel. Die Techniker haben bereits einige Teile des Hubschraubers ausgebaut, die sie genau jetzt unter die Lupe nehmen werden.

Auch wenn noch etliche Untersuchungen anstehen, scheint sich schon abzuzeichnen, dass ein technischer Defekt den Piloten zur Notlandung gezwungen haben dürfte.

Dem Piloten und dem Techniker der Hubschrauberstaffel der Feuerwehr von Trient war es gelungen, sich selbst zu befreien. Beide waren ins Trienter Spital Santa Chiara eingeliefert worden. Beide waren verletzt worden, inzwischen soll es ihnen besser gehen.

Gleich nach dem Absturz war der Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti zur Unfallstelle geeilt, um sich nach dem Gesundheitszustand der Insassen zu erkundigen und sich mit den Ermittlern und den Technikern auszutauschen.

rc

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