Schon im Jahr 2018 ist die Agenda Bozen vom Land Südtirol und der Gemeinde Bozen beschlossen worden. Aber bis auf die Arbeiten in der Einsteinstraße, die im vergangenen Jahr begonnen haben, warten die übrigen Projekte, darunter der Ausbau der Eisackuferstraße, noch auf ihre Umsetzung. Nun kommt Bewegung in die Straßenbauvorhaben.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1335747_image" /></div> <BR /><BR />„Damit kann die nächste Planungsphase für die Umgestaltung mehrerer Straßen beginnen“, betonte Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Die Planung für die Verdoppelung der Eisackuferstraße sei abgeschlossen und werde der Gemeinde Bozen übergeben. „Sie ist für die nächsten Schritte zuständig, unter anderem für die Enteignungen und für die weiteren Verfahren für den Bau“, sagte Alfreider. Die Ausschreibung für das Projekt könne frühestens Ende dieses Jahres beginnen. „Wenn alles gut geht, können die Bauarbeiten für die Verdoppelung Ende 2027 beginnen“, so der Landesrat. <BR /><BR />Mit Eigentümern der Flächen entlang der Eisackuferstraße hat die Gemeindeverwaltung bereits Gespräche geführt, betont Ivan Moroder, Direktor des Gemeindeamtes für Mobilität.<BR /><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1335750_image" /></div> <BR /><BR />Die Erweiterung der Umfahrungsstraße wird laut Bozens Vizebürgermeister Stephan Konder „in drei Baulose aufgeteilt und umgesetzt: Das erste Baulos reicht von der Reschenbrücke bis zur A22-Zufahrt, das zweite von der Reschenbrücke bis zur Palermo-Brücke und das dritte von der Rombrücke bis zur Palermo-Brücke.“ Das sei in etwa der Zeitplan. „Auch die Enteignungen werden an diesen Zeitplan angepasst, denn im Abschnitt beim Virgl können wir uns mit der Unterführung unterhalb der Romstraße verbinden, die anschließend vom Land gebaut wird, sowie mit dem zweiten Straßentunnel im Virgl“, so Konder. <BR /><BR />„Das Projekt für diese Unterführung ist in der Fertigstellung“, betonte Landesrat Alfreider gestern. Derzeit laufe die Validierungsphase, dann folge die urbanistische Konformität, die ebenfalls das Land übernehme. „Für Ende des Jahres ist die Ausführungsplanung vorgesehen, damit Mitte 2027 die Ausschreibung starten kann. Ende 2027 oder Anfang 2028 soll dann die Baufirma feststehen, die die Unterführung baut.“ Die Zufahrt zur Unterführung soll am Ende der Grandi-Straße, derzeit eine Sackgasse, beginnen und dann unterhalb der nahen Romstraße fortgeführt werden. <BR /><BR />„Deshalb kann dort gebaut werden, ohne andere Straßen zu beeinträchtigen“, sagte Alfreider. „Derzeit in Ausarbeitung“ sei das Projekt für die Grandi-Straße und die Lancia-Straße mit einer Unterführung für Fahrräder, das dann der Gemeinde Bozen für die weiteren verwaltungstechnischen Schritte übertragen werde.