Freitag, 29. April 2016

Nach Kälteeinbruch: Jetzt stehen alle Zeichen auf Frühling

Der April macht wirklich, was er will, resümieren die Landesmeteorologen in ihrem monatlichen Wetterrückblick.

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Foto: © shutterstock

Die ersten drei Aprilwochen waren fast durchwegs frühlingshaft warm, zum Teil sogar frühsommerlich mit Temperaturen bis 25 Grad Celsius, fassen die Meteorologen zusammen. Erst in der letzten Aprilwoche folgte ein mehrtägiger Kälteeinbruch, der jedoch die Temperaturbilanz nur wenig verminderte.

Über den ganzen Monat gesehen lagen die Temperaturen um eineinhalb bis zwei Grad über den langjährigen Vergleichswerten der Klimaperiode 1981 bis 2010.

Die 25-Grad-Marke bereits geknackt

Der wärmste Tag war der 5. April mit 25,1 Grad Celsius an der Wetterstation Laimburg. Bei Tagen über 25 Grad spricht man in der Meteorologie von einem "offiziellen" Sommertag.

Die tiefste Temperatur wurde am 28. April in Prettau verzeichnet mit minus 13,8 Grad. Noch kälter war es im Hochgebirge mit Werten bis minus 19 Grad.

Die Niederschlagsbilanz war mehr oder weniger ausgeglichen.

Über eine Woche lang Saharastaub

Anfang April stellte sich eine stabile und kräftige Südwestströmung ein, die aus Nordafrika nicht nur frühsommerlich warme Luft bis zu den Alpen transportierte, sondern auch jede Menge Saharastaub. In unseren Breitengraden komme dies zwar öfters im Jahr vor, erklären die Landesmeteorologen, diesmal hielt die Verfrachtung aber über eine Woche lang an, was eher ungewöhnlich ist.

Mit den warmen Temperaturen Anfang Mai entwickelten sich auch die ersten starken Gewitter, am 6. und 7. April hagelte es stellenweise.

Gegen Ende nochmal Schnee

Ab dem Wochenende vom 24. und 25. April erfolgte ein markanter Kälteeinbruch, die Temperaturen gingen deutlich zurück. Am 27. April fiel Schnee bis einige Täler herab, unter anderem im Pustertal, Wipptal und Eisacktal.

Nach dem Kälteeinbruch haben sich die Temperaturen wieder erholt, auch in der kommenden Woche stehen alle Zeichen auf Frühling.

stol