Mittwoch, 04. Oktober 2017

Nach Las Vegas: Waffengesetz wieder in aller Munde

Nach der Schießerei in Las Vegas, die am Montag 59 Menschenleben und hunderte Verletzte gefordert hat, ist in den USA die Diskussion rund um das Waffengesetz neu entflammt.

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Das Recht auf Waffenbesitz, das in der US-amerikanischen Verfassung im Zweiten Zusatzartikel verankert ist, ist seit Jahren ein heißes Eisen in den Vereinigten Staaten.

Der Artikel aus dem Jahr 1791 besagt: „Da eine wohlgeordnete Miliz für die Sicherheit eines freien Staates notwendig ist, darf das Recht des Volkes, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht beeinträchtigt werden.“

Während vor allem die Demokraten schon lange darauf pochen, das in ihren Augen veraltete Gesetz abzuändern, bestehen hauptsächlich die Republikaner auf ihr Recht als US-amerikanischer Bürger, eine oder mehrere Waffen zu besitzen, um sich selbst und ihre Familie schützen zu können.

Das Recht, Waffen zu besitzen, hat in den USA immer wieder zu Schießereien geführt, auch an Schulen. Auch hört man häufig von Kindern, die sich selbst oder Geschwister versehentlich erschießen, weil eine Waffe frei zugänglich in der Wohnung lag.

In nur kurzer Zeit erlebten die USA zwei Mal „die größte Massenschießerei“ in ihrer Geschichte: Im Juni 2016 in Orlando mit 49 Toten, jetzt in Las Vegas mit 59 Toten.

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stol/liz

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