<BR /><BR />„Die Lawinenlage ist nach wie vor kritisch“, informierte Rastner – besonders am Dienstag und Mittwoch herrschte erhöhtes Risiko in vielen Gebieten. <BR /><BR />„Die Warnungen werden auf der Grundlage von europäischen Standards verfasst, man muss jedoch auch wissen, wie sie zu lesen sind,um sie zu verstehen“, gibt der Experte zu bedenken. <h3> Stabilerer Schneedeckenaufbau in Nähe von Pisten: Gefahren nicht unterschätzen </h3>Aus diesem Grund rät er besonders Wintersportlern im freien Skiraum, sprich außerhalb von Pisten, einen der zahlreichen Kurse zu besuchen, die Bergrettungsorganisationen und Alpenverein anbieten. <BR /><BR />„Freerider müssen lernen, die Lage richtig einzuschätzen, um auch in kritischen Situationen möglichst sicher unterwegs zu sein“, so Rastner. Tiefschneefahrer benützen oft die Piste, einige Streckenabschnitte fahren sie aber übers freie Gelände. <BR /><BR />Wozu das führen kann, hat man gestern auf einer Skipiste in Sulden erlebt ( <a href="https://www.stol.it/video/media/irrsinn-in-sulden-freerider-loesen-lawine-aus" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">mehr dazu lesen Sie hier</a>). Wegen des üblicherweise stabileren Schneedeckenaufbaus in Pistennähe unterschätzen Tiefschneefahrer demnach oft die Gefahren außerhalb der Piste – die in diesem Fall wegen der Neuschneemengen wiederum größer waren. <BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-68358908_quote" /><BR /><BR /><BR />In Vergangenheit hätten Tiefschneefahrer aber schon sich selbst in Gefahr gebracht: „Oft verfügen Freerider über keine Sicherheitsausrüstung wie Tourengeher, weil sie sich in Pistennähe in Sicherheit wiegen – nach Lawinenunfällen kam es aber vor, dass Verschüttete genau aus diesem Grund später oder zu spät geortet werden konnten.“ <BR /><BR /><BR />Grundsätzlich sollte sich jeder Wintersportler ein „lawinenkundliches Urteilsvermögen“ angeeignet haben – mit Kursen und Schulungen. Dann sollte man immer bedenken, dass im freien Gelände immer ein Restrisiko besteht, so Rastner abschließend.