Mittwoch, 13. Januar 2016

Nach Rauswurf aus der Klinik: Patientin wird doch behandelt

Die Eisacktalerin hatte große Hoffnungen in die Universitätsklinik für Augenheilkunde gesetzt und war abgewiesen worden: Jetzt lenkt man dort ein und die Patientin darf sich nun doch behandeln lassen, verspricht die Klinikleitung.

Kurioser Fall: Eine Patientin aus dem Eisacktal ist an der Universitätsklinik für Augenheilkunde in Innsbruck abgewiesen worden.
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Kurioser Fall: Eine Patientin aus dem Eisacktal ist an der Universitätsklinik für Augenheilkunde in Innsbruck abgewiesen worden.

Der Fall hatte hohe Wellen geschlagen - und bei allen Parteien Unverständnis hervorgerufen: Eine Patientin aus dem Eisacktal hatte sich am 10. Dezember an die Sehschule der Augenambulanz in Innsbruck gewandt. Dort war sie allerdings abgeblitzt und von einer Ärztin mit der Begründung "Südtirol sei beim Land Tirol verschuldet" regelrecht rausgeworfen worden (STOL hat berichtet)

Entschuldigung für Fehlverhalten und Fehlaussage

Diese Aussagen entbehren jedoch – wie die Tirol Kliniken GmbH nun betont – jeglicher Grundlage. "Wir entschuldigen uns für unpassende Bemerkungen, die in diesem Zusammenhang gefallen sind", reagiert nun der Geschäftsführer Stefan Deflorian im Tagblatt der "Dolomiten" von Mittwoch. 

Die Einrichtungen der Innsbrucker Klinik sollen auch weiterhin Südtiroler Patienten zur Verfügung stehen - ebenfalls der abgewiesenen Eisacktalerin. 

stol/hof

stol