Freitag, 05. Mai 2017

Nach Schießerei: Club in Orlando soll Gedenkstätte werden

Der Schwulenclub „Pulse“ in Orlando im US-Bundesstaat Florida, in dem ein Attentäter 49 Menschen getötet und Dutzende verletzt hatte, soll zu einer Gedenkstätte mit einem Museum werden.

Der Schwulenclub Pulse in Orlando soll nach der Schießerei zur Gedenkstätte werden.
Der Schwulenclub Pulse in Orlando soll nach der Schießerei zur Gedenkstätte werden. - Foto: © APA/AFP

Das Projekt solle zur Heilung beitragen, sagte Club-Besitzerin Barbara Poma laut lokalen Medienberichten bei einer Veranstaltung am Donnerstag (Ortszeit).

In einer Video-Botschaft erklärte Talkshow-Moderator Andy Cohen, die Gedenkstätte sei als „Ort der Trauer“ und als „Ort des Lernens“ geplant. Der Club selbst, der von der LGBT-Gemeinde besucht wurde, solle nicht wieder geöffnet werden, hieß es.

LGBT ist die englische Abkürzung für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender.

Im Juni 2016 hatte Omar Mateen, ein US-Bürger mit afghanischen Eltern, in dem Club in Orlando zahlreiche Menschen angegriffen bevor er von der Polizei erschossen wurde. Er hatte dem IS seine Gefolgschaft geschworen.

dpa

stol