Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei albanische Staatsbürger im Alter von 24 und 25 Jahren, wie die italienische Tageszeitung „l'Adige“ berichtet. Beide sind nicht im Trentino wohnhaft und bereits wegen Drogendelikten polizeibekannt. Sie sollen gemeinsam zwei Tunesier im Alter von 28 und 24 Jahren, die in Trient wohnen und ebenfalls Vorstrafen im Zusammenhang mit Drogen haben, angegriffen haben ( <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/video-streit-zwischen-vier-personen-in-trient-eskaliert-schuesse-im-zentrum" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">STOL hat berichtet</a>).<BR /><BR />Ersten Rekonstruktionen zufolge kam es zunächst zu einem Streit – mutmaßlich wegen krimineller Machenschaften. Die Auseinandersetzung verlagerte sich schließlich in eine Tabaktrafik in der Santa-Croce-Straße. Dort soll einer der beiden Angreifer eine Pistole gezückt und mindestens einen Schuss abgegeben haben, der jedoch niemanden traf.<h3> Die beiden Männer flüchten, werden jedoch kurz darauf gefasst</h3>Im weiteren Verlauf schlug der bewaffnete Mann dem 28-Jährigen offenbar mit dem Kolben der Waffe auf den Kopf und verletzte ihn dabei. Der Mann wurde später in der Notaufnahme behandelt. <BR /><BR />Nach der Tat flüchteten die beiden Verdächtigen in die umliegenden Straßen, wurden jedoch kurz darauf von den Carabinieri ausgeforscht und gestoppt. Die Tatwaffe konnte bislang nicht sichergestellt werden, die Suche läuft. Nach Abschluss der ersten Ermittlungen wurden die beiden Männer ins Gefängnis überstellt. <h3> „Es sollte mehr Kontrollen in der Stadt geben“</h3>Unterdessen fordert die Bevölkerung verstärkte Kontrollen. „Es sollte mehr Kontrollen in der Stadt geben. Die derzeitigen reichen nicht aus, wenn man sieht, was passiert ist“, sagte der Sohn der Tabaktrafik-Inhaberin, Justin Pellegrinelli.<BR /><BR />Auch Bürgermeister Franco Ianeselli äußerte sich kritisch zur Sicherheitslage und kündigte an, sich an Innenminister Matteo Piantedosi zu wenden. Es brauche mehr Präsenz der Sicherheitskräfte an sensiblen Orten sowie ein entschlosseneres Vorgehen gegen den Drogenhandel.