Mittwoch, 27. Dezember 2017

Nach Skiunfall flattert Rechnung ins Haus

Nach einem Skiunfall wird in dieser Saison auch den Südtirolern eine Rechnung einiger Pistenbetreiber ins Haus flattern. Für den Einsatz des Pistendienstes sind 200 Euro zu berappen. Wer versichert ist, wie fast alle Touristen, bekommt die Summe zurückerstattet, alle anderen bleiben auf den Spesen sitzen.

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Wer versichert ist, wie fast  alle Touristen, bekommt die Summe zurückerstattet, alle anderen bleiben auf den Spesen sitzen. Die Basis für diese Maßnahme ist im Pistengesetz des Landes aus dem Jahr 2010 gelegt.

Darin ist festgeschrieben, dass die Pistenbetreiber dafür sorgen müssen, dass die sanitäre Rettung auf ihren Pisten garantiert ist. Pistenbetreiber, welche den Einsatz des Pistendienstes verrechnen, verweisen darauf in den – wohl nur wenig beachteten – Verkaufsbedingungen für die Skipässe.

In vielen Skigebieten sind Behörden – sprich Carabinieri, Polizei, Finanzpolizei oder Alpini – neben dem Sicherheits- auch für den Pistendienst eingeteilt. Damit trägt der Staat die Hauptkosten, der Pistenbetreiber bezahlt Unterkunft und Essen.

Das Skikarussell Kronplatz und mehrere andere Skigebiete haben sich dafür entschieden, auf den Pisten professionelle Retter einzusetzen und den Behörden deren Zuständigkeitsbereich zu überlassen.

"D"/uli

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol