Dienstag, 03. Juli 2018

Nach Skiunfall: Zwei Drittel bezahlen ihre Rettung

9 Skigebiete in Südtirol stellen ihren Gästen den Einsatz der Pistenrettung in Rechnung. Die Betreiber müssen per Gesetz Retter stellen und bezahlen – kostenlos arbeiten nur Militär und Behörden. Spitzenreiter bei den Ausgaben und Einsätzen ist der Kronplatz: 250.000 Euro steht laut Geschäftsführer Andrea Del Frari auf der Ausgabenseite; eingetrieben wurden etwa 133.000 Euro davon.

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Foto: © shutterstock

„Die Zahlungsmoral der verletzten Skifahrer ist hoch und liegt bei etwa 70 Prozent“, sagt Del Frari. Noch höher ist die Zahlungsmoral im Skigebiet Klausberg. Geschäftsführer Walter Fischer berichtet, dass von 628 Pistenrettungseinsätzen 591 verrechnet wurden, etwa 430 Rechnungen seien bereits bezahlt worden. 

„Einheimische bekommen bei uns aber keine Rechnung“, versichert Fischer. 

uli

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol