Die Felssäuberungarbeiten sind bereits im Gange. Ein 60 Meter langer Damm soll die dort stehenden Gebäude und die Menschen, die darin arbeiten, schützen.Rund 1.000 Kubikmeter Material waren bei zwei Felsstürzen zu Tal gedonnert, zum Glück war nur Sachschaden zu beklagen. Personen wurden dabei nicht verletzt. "Angesichts der bestehenden und konkreten Gefahr weiterer Steinschläge wurde die betroffene Zone sofort gesperrt. Im Zuge eines Orstaugenscheins im Beisein des Landesgeologen Volkmar Mair und eines Aufklärungsfluges mit dem Hubschrauber wurden die ersten Interventionen vereinbart", erklärt Merans Stadtpolizei-Kommandant Fabrizio Piras. "Die Felssäuberungarbeiten sind bereits im Gange und sollen bis Mitte nächster Woche abgeschlossen werden. Mit dem abgetragenen Material wird dann ein 60 m langer und 4 m hoher Damm errichtet, um die dort stehenden Gebäude und die Menschen, die darin arbeiten, zu schützen", so der Gemeindegeologe Nikolaus Mittermair.